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Tipp Nr. 1: Verwöhnen Sie ihren Nacken - mit dem Heusack

Quelle: Sebastian-Kneipp-Institut
Quelle: Sebastian-Kneipp-Institut

Selbst den Gesündesten ereilt manchmal nach langem verkrampften Sitzen oder einseitigen Belastungen durch schweres Tragen der Schmerz im Nacken. Solange keine Entzündung drinsteckt, können Sie die schmerzende Stelle durch eine Anwendung mit Verwöhneffekt behandeln. Diese Anwendung ist völlig bio - ein  Klassiker der Kneipp'schen Methoden.

 

Unser Tipp: der Heusack

Er entkrampft, entspannt, fördert die Durchblutung und den Stoffwechsel, beruhigt und lindert den Schmerz. „Heusäcke" sind eigentlich eher Heu-Kissen. Es gibt sie fertig zu kaufen (beispielsweise beim Kneipp-Verlag: www.kneippverlag.de, vielleicht aber auch beim Bio-Bauern in Ihrer Nähe). Den Heusack unter fließendem Wasser anfeuchten, in einen Kochtopf Wasser füllen, einen Siebeinsatz auflegen und darauf das Säckchen 20 Minuten dämpfen. Dann aufschütteln, anlegen und so lange belassen, wie es sich warm anfühlt. Vorsicht, wenn das Kissen zu feucht ist, besteht Verbrennungsgefahr - also prüfen Sie vor dem Anlegen die Temperatur. Am besten an der empfindlichen Innenseite des Unterarms. Und so wird's gemacht: Matratze durch Gummi- oder Plastiktuch gegen Nässe schützen und den Heusack wie ein Kopfkissen unter dem Nacken platzieren. Unter den Sack legen Sie eine ausrangierte Pyjamahose (mit der Taille Richtung Fußende). Die Hosenbeine stehen also wie Hasenohren von seinem Kopf weg. Legen Sie sich bequem auf den Rücken, so dass der Heusack Kopf und Nacken stützt und wärmt. Nun schlagen Sie die Hosenbeine schräg von der Schulter über die Brust, um das Kissen zu fixieren und warm zu halten. Die Anwendung kann, inklusive einer halbstündigen Nachruhe, eine ganze Stunde dauern. Wir versichern, dass der Sack seine entspannende Wirkung nicht nur an der Oberfläche des Körpers entfaltet, sondern tiefgreifend wirkt.


Wichtiger Hinweis: Kneipp-Anwendungen immer nur nach Rücksprache mit dem Arzt nehmen.

 

 

Quelle: Gesundheitstipps des Kneipp-Bund e.V.

Tipp Nr. 2: Ein guter Freund von Kopf bis Fuß - der Knieguss

Quelle: Sebastian-Kneipp-Institut
Quelle: Sebastian-Kneipp-Institut

Einen guten Freund bzw. eine gute Freundin kann jede/r brauchen. Selbst ein Fuß und ganz besonders ein überlasteter, überhitzter oder müder Fuß. Das wusste schon Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 bis 1897). Er nannte den Knieguss einen „besonderen Freund" der Füße, weil er die Durchblutung bis in die Zehen hinein fördert und - buchstäblich von Grund auf - den gesamten Körper kräftigt und stärkt.

Die Erfahrung gibt Kneipp bis heute recht. Mittelbar über den Blutkreislauf hilft der Knieguss sogar zuweilen besser als jede Tablette gegen eine bestimmte Art von Kopfschmerzen. Auch Beschwerden durch Durchblutungsstörungen, „schwere Füße" z.B. bei Krampfadern, oder Schulstress bei Lehrern und Schülern bekommen mit dieser Kneippschen Methode einen ernstzunehmenden Gegner. Und wer sich mit dem Einschlafen schwer tut, erfährt Unterstützung für die ersehnte Bettschwere. Davon abgesehen ist der Knieguss eine Wohltat nach einem langen heißen Tag, an dem man viel stehen musste. Tun Sie Ihren Venen etwas Gutes und helfen Sie überlasteten Füßen auf die Sprünge.

 

Unser Tipp: der Knieguss

 

Sie brauchen einen weichen Wasserstrahl, keinen spritzigen. Am besten eignet sich ein Kneipp-Gießrohr (zu beziehen unter www.kneippverlag.de), aber ein Duschkopf mit „Weich"-Einstellung tut es notfalls auch. Das Wasser soll die Haut ummanteln, nicht Druck ausüben. Sie nehmen kaltes Wasser, beginnen am rechten Fußrücken außen und führen den Wasserstrahl außen-hinten aufwärts bis eine Handbreit übers Knie, verweilen kurz (ca. 5 Sekunden) auf dieser Höhe. und lenken den Strahl vorne-innen am Unterschenkel herab wieder bis zum Fuß. Dasselbe am linken Bein wiederholen. Wiederholen Sie das Begießen des rechten und linken Beines. Zum Abschluss erst die rechte, dann die linke Fußsohle abgießen. Für Wiedererwärmung sorgen, also entweder Socken anziehen, gehen, bewegen oder für eine halbe Stunde ins Bett legen (Soll der Knieguss beim Einschlafen helfen, so dürfen Sie natürlich länger im Bett bleiben!). Vorher sollten Sie unbedingt warme Füße haben, entweder aktiv durch Bewegung oder passiv durch Bettwärme. Pfarrer Kneipp ließ seine Patienten das Wasser für die Behandlung selbst pumpen, so war ihnen auf jeden Fall warm genug! Wichtig: Kaltes Wasser nur auf warme Haut gießen. Nicht geeignet für Leute, die frieren, sowie bei Harnwegsinfekten, Monatsregel, Hexenschuss. Und nochmal: Für Wiedererwärmung sorgen.


Wichtiger Hinweis: Kneipp-Anwendungen immer nur nach Rücksprache mit dem Arzt nehmen.

 

 

Quelle: Gesundheitstipps des Kneipp-Bund e.V.

Tipp Nr. 3: Dieser Guss macht sogar schön - der Gesichtsguss

Quelle: Sebastian-Kneipp-Institut
Quelle: Sebastian-Kneipp-Institut

Dieser Guss ist also nichts für Leute, die ohnehin gut aussehen? Eben doch: Bei Erschöpfung, Kopfweh, Herzjagen oder einfach, weil Sie noch besser aussehen wollen. Ihr Gesicht strahlt hinterher mehr Leben aus! Bei regelmäßiger Anwendung werden Sie erleben, wie wohl sich Ihre Haut fühlt und wie straffer und strahlender sie wird. Davon abgesehen, erfrischt der „Schönheitsguss" nicht nur Ihren Kopf, sondern den ganzen Körper. Das nämlich ist der Trick und das Erfolgsrezept der Kneippschen  Wasseranwendungen: Sie wirken nicht nur an dem Ort, auf den Sie den Wasserstrahl richten, sondern sie haben sozusagen Tiefgang mit Breitenwirkung und beeinflussen alle Körpersysteme.

Unser Tipp: Gesichtsguss - ein Strahl zum Strahlen


Ihr Badezimmer sollte schön warm sein (niemals kalte Temperatur-Reize auf kalte Haut oder gar bei unangenehmen Fröstelgefühlen!) Setzen Sie sich vor die Badewanne, legen Sie sich ein Handtuch um den Hals, beugen Sie sich leicht nach vorn. Ideales Handwerkszeug für den Schönheitsguss ist ein Gießschlauch, besser ein Kneipp-Aufsatz für die Dusche (gibt's zu kaufen, unter: www.kneippverlag.de), aber notfalls eignet sich auch ein Brausekopf. Sorgen Sie jedoch immer für einen sanften weichen Strahl - das Wasser soll die Haut ummanteln. Drehen Sie die Temperatur auf kühl bis kalt (Ihr persönliches Empfinden ist hier der Maßstab) und beginnen Sie an der rechten Schläfe, führen Sie den Strahl über die Stirn bis zur linken Schläfe und zurück, anschließend die rechte Gesichtshälfte mit drei senkrechten Strichen begießen, dann dasselbe links. Nun umkreisen Sie das Gesicht dreimal mit dem Strahl. Vergessen Sie nicht das Atmen zwischendurch, betonen Sie ruhig die Ausatmung! Nach dem Guss Gesicht leicht abtupfen. Wichtiger Hinweis: Bitte keine Gesichtsgüsse, wenn Sie Grauen oder Grünen Star, Nebenhöhlen- oder Nervenentzündungen im Gesicht haben.


Wichtiger Hinweis: Kneipp-Anwendungen immer nur nach Rücksprache mit dem Arzt nehmen.

 

 

Quelle: Gesundheitstipps des Kneipp-Bund e.V.

Tipp Nr. 4: Die Tasse Kaffee der Naturheilkunde - Das kalte Armbad

Quelle: Sebastian-Kneipp-Institut
Quelle: Sebastian-Kneipp-Institut

Die „Tasse Kaffee der Naturheilkunde" senkt die Herzschlagfrequenz, beruhigt, erfrischt, kurz: regt an, ohne aufzuregen. Kneipp-Freunde schätzen das kalte Armbad als Erfrischung beispielsweise bei Nervosität, Müdigkeit, Langeweile, auf einem Ausflug bei Hitze. Nicht zuletzt bietet sich diese Kneippsche Anwendung als Muntermacher an einem anstrengenden Tag an. Sebastian Kneipp schrieb dieser Anwendung eine „großartige Wirkung" zu. Sehr zu Recht. Garantiert koffeinfrei - und damit frei von unbeliebten Nebenwirkungen wie Ein- und Durchschlafstörungen. Bei all den genannten Gelegenheiten passt das Armbad am frühen Nachmittag. Mit einer Ausnahme: Bei niedrigem Blutdruck können Sie diese Anwendung als Einschlafhilfe einsetzen, in diesem Fall abends.

Unser Tipp: Das kalte Armbad

So geht's: Falls kein spezielles Kneipp-Armbecken (gibt's bei: www.kneippverlag.de) zur Hand ist, verwenden Sie Ihr Waschbecken. Füllen Sie das Gefäß mit kaltem Wasser. Kalt heißt: Es sollte auf jeden Fall unter 18 Grad sein. Tauchen Sie die Arme bis zur Mitte der Oberarme ein und lassen Sie sie 10, nach Gewöhnung bis zu 30 Sekunden unter Wasser. Falls Sie ein unangenehmes Kältegefühl spüren, sofort raus aus dem Armbad. Wasser abstreifen, nicht abtrocknen, das verstärkt die Wirkung. Am Schluss Arme bewegen, bis sie sich wieder schön warm anfühlen. Insgesamt sind Kneippsche Anwendungen das Richtige, um den Temperaturhaushalt des Körpers auf Vordermann zu bringen - und je besser der Temperaturhaushalt, desto besser das Befinden und die Krankheitsabwehr. Achten Sie auf Ihre Haltung. Vorbeugung kann Rückenschmerzen verursachen. Wichtig: Auf keinen Fall mit kalten Händen kalte Armbäder nehmen, Hände müssen im Zweifelsfall vorher erwärmt werden (hier eignet sich ein Wechsel-Armbad besser). Gegenanzeige auch: Angina pectoris, Gefäßkrämpfe. Kaltes Wasser stets nur auf warme Haut geben.


Wichtiger Hinweis: Kneipp-Anwendungen immer nur nach Rücksprache mit dem Arzt nehmen.

 

 

Quelle: Gesundheitstipps des Kneipp-Bund e.V.

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